In jüngster Zeit ist das Vertrauen der Sparer und Anleger gegenüber den Geldinstituten wohl auf einen historischen Tiefstand gesunken.
Die Sicherheit von Geldanlagen ist mittlerweile kompliziert geworden: Kann man dem Geldinstitut, dem man die
Verwaltung seiner Ersparnisse anvertraut, überhaupt noch trauen? - Wie hoch ist der Schuldenstand der Bank, in welche Kreditgeschäfte ist sie verwickelt und wann muss sie unter einen staatlichen Rettungsschirm schlüpfen, mit irgendwelchen anderen Instituten, denen man nie angehören wollte, fusionieren und wie lange hält dieser Rettungsschirm und was passiert danach?
Im Zusammenhang mit den Anstrengungen der EU scheinen Geldanlagen innerhalb der Länder der Euro-Zone momentan sicher zu sein, zumal die Regierungen bis zu einer gewissen Summe für die Anlage zu haften bereit sein wollen. Anleger, die ihr Geld in vermeintlichen Steueroasen wie der Schweiz, Monaco, Liechtenstein oder karibischen Inseln deponieren wollen, müssen offenbar um die Sicherheit ihrer Geldanlagen bangen: Die USA
und die Europäische Union haben mittlerweile den Druck auf solche Länder erhöht, die es Steuerhinterziehern bisher ein wenig zu einfach gemacht haben, ihre Heimat zu betrügen.
Geldanlagen sind momentan darüber hinaus auch von der Niedrigzinspolitik der führenden Notenbanken betroffen: Sparzinsen von 0,5 % sind nicht eben attraktiv. Geldanlagen in unverwüstlichen Werten wie Gold,
Diamanten oder Antiquitäten scheinen daher das Gebot der Stunde zu sein.